Newsletter vom 04.06.2015

NEWSLETTER / 04.06.2015

Sehr geehrte Damen und Herren

Qualität ist ein weiter Begriff und Total Quality Management (TQM) nur ein kleiner aber wichtiger Teilbereich. In unserem Hauptartikel erfahren Sie mehr darüber. Im Kommentar geht’s dann um Beipackzettel für Menschen.

Qualität

Der Begriff Qualität – lateinisch qualitas = Beschaffenheit, Merkmal – ist per Definition neutral, er beinhaltet also keine Wertung. Im allgemeinen Sprachgebrauch hingegen wird Qualität mehrheitlich im Zusammenhang mit Bewertungen verwendet. Nun, was ist denn Qualität überhaupt?

Quality_200_20150423_thGemäss Philip Bayard Crosby, einer der US-amerikanischen «Qualitätsgurus», wird Qualität als Grad der Übereinstimmung mit den Anforderungen definiert. Das bedeutet, dass ich als Kunde ein Produkt oder eine Dienstleistung dann als qualitativ hochwertig einstufe, wenn es möglichst viele meiner Ansprüche abdeckt. Aus Kundensicht ist die Evaluation eines qualitativ hochwertigen Produkts gleichzusetzen mit einem Filter, der nur die in Frage kommende Auswahl durchlässt. Dabei schränkt der Filter in einem ersten Schritt die Auswahl der Produkte, die ich mir genauer ansehe, ein und wirkt in einem zweiten Schritt beim Gebrauch des Produkts, wo ich beurteile, ob es auch im täglichen Einsatz meinen Vorstellungen entspricht.

Aus Produktesicht muss ich als Hersteller etwas anbieten, das die Anforderungen des definierten Zielpublikums möglichst vollumfänglich erfüllt. Ich muss also das Profil meiner zukünftigen Kunden genau beschreiben können und Produkte herstellen, die beim Filter möglichst vieler Interessenten durchgehen. Die Schwierigkeit besteht darin, dass ich den Endkunden in den meisten Fällen gar nie direkt kennenlerne und ihn nach seinen Wünschen fragen kann.

Als Hersteller von Individualsoftware haben wir von softline intra es diesbezüglich etwas einfacher: Wir haben immer direkt mit den Endkunden zu tun. Und diese adressieren ihre Wünsche direkt an uns. Wir programmieren also keine Software, die uns unbekannte User eventuell irgendwann nutzen könnten, sondern stellen Applikationen her, die ein uns bekannter Kunde in genau der Art nutzt, wie er es will.

Die Qualität unserer Arbeit wird u.a. daran gemessen, ob der Kunde mit der Software genau das machen kann, wie er sich dies vorstellt. Er will nicht mehr und nicht weniger. Das Fehlen von Funktionalitäten mindert die Qualität eines Produkts, und ein Zuviel steigert die Qualität nicht, da es für den Kunden nutzlos ist und die beschränkt zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel nicht zielführend verwendet.

Wo sich der klassische Qualitätsbegriff an Eigenschaften von Produkten orientierte, geht das Total-Quality-Management (TQM) einen Schritt weiter. Nach dessen Prinzipien wird Qualität über die Produktequalität hinaus über die Beziehung zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden definiert. Oberstes Ziel ist die Kunden-Zufriedenheit. Dieses kann nur unter Einbezug aller Mitarbeiterebenen und nur durch deren Mitwirken erreicht werden. TQM kann von Betrieben jeder Grösse und Branche umgesetzt werden. Die Erfahrungen zeigen jedoch, dass dies KMU einfacher gelingt.

Der Nutzen ist gemäss der Langzeitstudie von Vinod Singhal und Kevin Hendricks aus dem Jahre 2000 klar erwiesen und steigert Umsätze und Erträge in der Grössenordnung von 37 und 48%.

Daraus muss für jedes Unternehmen die gleiche Stossrichtung resultieren: Indem das Qualitätsbewusstsein über alle Hierarchien hinweg geweckt und in sämtlichen Abläufen gelebt wird, floriert nicht nur die Firma, sondern steigen auch Motivation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Entscheidend dabei ist, dass die Kundenorientierung nicht ein Papiertiger bleibt, sondern mit aller Konsequenz umgesetzt wird.

Ein Kunde erlebt Qualität ganzheitlich. Er beurteilt ein Produkt nicht nur aufgrund seiner materiellen Eigenschaften, er bewertet dieses auch aufgrund der Art und Weise, wie er sich als Kunde aufgehoben fühlt. Diesem Umstand gilt es als Unternehmer mehr denn je Rechnung zu tragen.

Das Interview: Heute mit Res Hotz

Kennen Sie jemand, der Gärtner, Programmierer, Gleitschirmflieger und Chansonnier ist? Res Hotz ist so einer. Erfahren Sie mehr über seine vielfältigen Tätigkeiten.

Res_Hotz_200Michael Thoma: Wie ist dein beruflicher Werdegang?

Res Hotz: Ich habe von 1986-89 in Wädenswil «produzierenden Gartenbau» studiert und lange auf diesem Beruf gearbeitet. Ich bin aber auch Programmierer.

M.T: Das sind zwei sehr verschiedene Berufsfelder. Wie bringt man diese zusammen?

R.H: Ich hatte schon immer diese zwei Richtungen in mir. Aufgewachsen bin ich in landwirtschaftlicher Umgebung und war immer mit Kindern auf Bauernhöfen unterwegs. Das ist ein Teil meiner Welt. Ich beherrschte das Vormelken der Kühe, lange bevor ich Velo fahren konnte.

Der andere Teil: Ich gehörte immer zu den besten Rechnern in der Klasse. Das Mathematische, Naturwissenschaftliche, Technische liegt mir.

M.T: Wie sah deine Tätigkeit als Gärtner aus?

R.H: Ich bekam eine Anstellung als Leiter der Gärtnerei im Wagerenhof in Uster. Mein Vorgänger zeichnete die Kulturpläne – das sind Übersichtspläne, welche Pflanzen wo angebaut werden – mit Farbstiften auf grosse Papierbogen. Das wollte ich ändern. Mein Chef lehnte jedoch die Anschaffung eines Computers ab. So entschied ich, mir selber einen Computer zu kaufen und Access zu erlernen.

M.T: Ein Gärtner am Schreibtisch?

R.H: Nicht nur, die Gärtnerei war gross genug, dass sie einen Chef brauchte und klein genug, dass dieser auch noch schmutzige Hände bekam.

M.T: Dann war Access dein Einstieg in die Programmierwelt?

R.H: Nein, in meiner Ausbildung zum Ingenieur habe ich die DOS-Welt kennengelernt. Danach habe ich jahrelang auf Bauernhöfen und in Baumschulen gearbeitet ohne jeglichen Kontakt mit Computern.

M.T: Wie hast du dir die Access-Kenntnisse angeeignet?

R.H: Sehr vieles autodidaktisch, in einem Kurs an der Berufsschule Uster und zusätzlich mit stapelweise Büchern.

M.T: Was macht für dich denn der Reiz des Programmierens aus?

R.H: Auch wenn heute schon vieles programmiert ist, gibt es noch immer diesen Reiz des Entdeckers. Die Freude, etwas lösen zu wollen, muss man als Programmierer haben.

M.T: Gibt es nebst Naturbursch und Datenpfleger noch weitere Interessen?

R.H: Ja, Gleitschirmfliegen.

M.T: Wie kommt denn ein programmierender Gärtner zum Gleitschirmfliegen?

R.H: Als Assistent im Informatikunterricht in Wädenswil war ich lange in der Situation, anderen etwas beizubringen. Deshalb wollte ich wissen, wie ich in der Rolle des Schülers in einem Fach reagiere, von dem ich keine Ahnung hatte.

M.T. Nun hängt man beim Gleitschirmfliegen ja sein Leben an einige Schnüre und etwas Tuch. Hast du nie Zweifel, ob sich trotz guter Vorbereitung und Ausbildung etwas verwickeln könnte?

R.H. Es kann Verwicklungen geben, es kann auch etwas reissen. Aber auch beim Autofahren kann etwas passieren. Nur ist man sich das Autofahren gewohnt.

Leute, die fliegen, sind Menschen, die eine gewisse Nähe zur Technik und auch das Vertrauen haben, dass die Physik funktioniert. Du findest dort eher Bauingenieure als Handarbeitslehrerinnen.

M.T. Noch weitere Hobbys?

R.H: Gitarrenspiel, das begleitet mich auch schon seit Jahr und Tag. Je nach Fest ist die Gitarre dabei und ich singe ein Chanson, das zum Anlass passt.

M.T. Wie kamst du zum Gitarrenspiel?

R.H. Das ist auch wieder typisch für mich. Ich lernte Querflöte und Piccolo, mein Bruder ging in die Gitarrenstunde. Mein Bruder spielt nicht mehr Gitarre, ich nicht mehr Querflöte, dafür spiele ich jetzt Gitarre. Ich DURFTE damals Gitarre spielen, er musste. Weil ich keinen Unterricht hatte, musste ich auch nie ein schlechtes Gewissen haben, dass ich es nicht konnte.

Gesucht: ProgrammiererIn

In unserem kleinen, aber feinen Betrieb arbeiten Sie an anspruchsvollen Software-Projekten für namhafte Kunden wie SBB, Griesser oder Raiffeisen. Mit Ihrem Sinn für elegante und benutzerfreundliche Lösungen begeistern Sie unsere Kunden mit massgeschneiderten Applikationen. Sie nutzen den kreativen Freiraum und das sehr hilfsbereite Team, um in familiärer Atmosphäre Ihre Kenntnisse bei der Entstehung von qualitativ hochstehenden Produkten einzusetzen.

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Wir bieten per sofort einem/einer jungen Bewerber/in einen Job als

Analytiker-Programmierer/In

Ihr Profil
– abgeschlossene Ausbildung als Applikationsentwickler, evtl. FH oder HF
– Knowhow: Datenbanken, SQL-Server, VBA, Access
– kommunikative, gewinnende Art
– souveränes Auftreten
– Macherqualitäten
– selbständig, initiativ, kreativ
– flexibel, zuverlässig, belastbar
– wohnhaft in der Gegend Zürich, Winterthur, Rapperswil

Wir bieten
– offene, aktive und aufgeschlossene Kultur im kleinen Team
– gegenseitige Unterstützung und gute Atmosphäre
– technisch spannende und anspruchsvolle Projekte
– abwechslungsreiche Arbeiten in allen Projektphasen von Analyse bis Installation
– Kundenkontakt am Telefon, bei uns oder vor Ort
– verkehrstechnisch ideal gelegener und moderner Arbeitsplatz in Uster

Über uns
– softline intra AG entwickelt seit 22 Jahren Applikationen für die Finanzbranche, Betriebe des öffentlichen Verkehrs und Produktionsunternehmen wir erstellen Individual-Software, die hohen Anforderungen standhält und komplexe Aufgaben erledigt
– wir kombinieren Schweizer Wurzeln in Form von langjährigen Kundenbeziehungen und hohem Qualitätsbewusstsein
– softline intra AG unterstützt durchführbare Ideen und ist offen für Neues

Telefonisch sind wir unter 044 942 50 60 erreichbar. Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen.

Vollständige Bewerbungsunterlagen bitte an folgende Adresse:

softline intra AG
Frau Andrea Meili
Bahnstrasse 21
CH-8610 Uster

infoSLI@softline-intra.ch
www.softline-intra.ch

User-Tipp AOC: Spalten in Listen selber anordnen

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Jede Liste kann in AOC nach eigenen Wünschen eingerichtet werden. Um z.B. alle wichtigen Spalten im Blickfeld zu haben, können Sie Spalten, die sich zu weit rechts befinden, nach links rücken. Klicken und halten Sie dafür den Spaltentitel jener Spalte, die Sie verschieben möchten. Ziehen Sie dann die Spalte nach links – siehe Grafik. Wenn die dicke, senkrechte Linie am Ort steht, wo Sie die Spalte einsetzen wollen, lassen Sie die Maustaste los. Damit die veränderte Ansicht beim nächsten Öffnen des Programms aktiv ist, müssen Sie diese mit Rechtsklick auf die Titelzeile und Spaltenanordnung speichern sichern.

User-Tipp: Menübänder in MS Office-Programmen

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Seit 2007 stehen in allen Microsoft-Office-Programmen oben Menübänder (engl. Ribbons) zur Verfügung. Falls Sie einen kleineren Bildschirm haben, kann das breite Menüband störend sein. Man kann einstellen, dass das Menüband nur dann erscheint, wenn Sie auf einen Reiter klicken. Es gibt drei Wege, dies so einzustellen: 1. Den Pfeil rechts oben drücken – siehe Grafik –, 2. Rechtsklick irgendwo auf das Menüband und Menüband minimieren wählen oder 3. Tastaturkürzel ctrl-F1.

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© softline intra AG, 8610 Uster, 2015

Kommentar

Die Liste ist schnell erstellt: Alter ab 40, mind. 170 cm gross, nicht zu dick, humorvoll, kein Glatzkopf. Nicole ist sich sicher: Mit diesen Suchkriterien spuckt das Anti-Einsamkeitsportal bestimmt Hunderte von Resultaten aus. 326 sind´s genau.

Nach Monaten der Abende mit Pommes-Chips- & Guetzlischachteln-Orgien, genussvollem Anstossen mit sich selbst und interessanten Selbstgesprächen tönen 326 Topangebote wie ein 6er im Lotto, Weihnachten und die Geburtstage der nächsten 20 Jahre gleichzeitig. Ist ja praktisch, vom Schreibtisch aus in sicherer Entfernung die Fact-Sheets von beziehungswilligen Männlein in aller Ruhe zu filtern.

Angebot 1: Grösse stimmt, Postur stimmt, humorvoll sei er auch, aber das Foto. Der zarte Kopfschmuck zeugt von akuter Mittelscheitel-Erosion im letzten Stadium. Kommt also nicht in Frage.

Angebot 2: Foto sympathisch, Grösse passt, aber die Postur. Nein, geht beileibe nicht, tschüss Michelin-Männchen, bin schon 8-fach bereift.

Angebot 3: Sämtliche Angaben in miserablem Deutsch, Foto nicht ganz jugendfrei… Wenn schon Frischfleischangebot, dann aber bitte in der richtigen Abteilung anmelden!

Man kommt sich hier vor wie in der neusten Ausgabe von Pleiten, Pech und Pannen. Ach, wäre es nicht schön, wenn Menschen qualitätszertifiziert wären. Oder gleich wie bei Medikamenten mit einem Beipackzettel umwickelt, wo alle Risiken und Nebenwirkungen schwarz auf weiss aufgelistet sind, so im Sinne von: schnarcht, hat miserable Ausdünstung und kann zur lebenslänglichen Plage werden. Igit-igit, nein, dann lieber doch nicht.

Nicole hat sich jetzt eine Belohnung verdient. Die Spitzbuben von der Migros mag sie am liebsten, also die Guetzli…

Michael Thoma