Newsletter vom 18.09.2014

NEWSLETTER / 18.09.2014

Sehr geehrte Damen und Herren

Etwas selber machen zu können, hat bei der Software Griesser Excel Print Service einen ganz anderen Stellenwert als im Kommentar von Michael Thoma. Doch lesen Sie selbst.

softline intra AG stellt ein Projekt vor: Griesser Excel Print Service

Wenn Flexibilität in Arbeitsprozessen gefragt ist, rücken Individualprogrammierungen in den Fokus. Unser Projekt für Griesser AG zeigt schön, wie mit einem cleveren Lösungskonzept dem Wunsch nach Unabhängigkeit Rechnung getragen werden kann.

Logo_Griesser_250_20140828_thAusgangslage
Die Firma Griesser, führender Hersteller von Sonnenschutzsystemen, hatte in ihrem bisherigen ERP-System eine eigene Lösung für die Ausgabe der Produktionspapiere implementiert. Beim Wechsel auf das neue ERP-System suchte man nach der optimalen Lösung für das Druck-Handling und entschied sich, dieses in einen Windowsdienst auszulagern. Wichtig war Griesser unter anderem, dass sie die Druckvorlagen jederzeit selber bearbeiten können.

Software-Lösung
Das neue Programm Griesser Excel Print Service übernimmt das Handling von Druckaufträgen aus der Produktionssoftware Microsoft Dynamics AX. Es holt die entsprechenden Daten aus der Datenbank, füllt diese in Excelsheets, generiert PDFs und leitet diese an die gewünschten Drucker weiter. Die Software legt des Weiteren die PDFs auf dem Server ab und gewährleistet, jederzeit den Status von allen Druckaufträgen bereitzustellen.

Die Lösung baut auf der Tatsache auf, dass Exceldateien im Gegensatz zu Reports z.B. mit Reporting-Services einfacher geändert werden können. Dies erlaubt Mitarbeitern von Griesser, Druckvorlagen selber direkt in Excel zu erstellen und bearbeiten. So ist die grösstmögliche Flexibilität im Umgang mit Produktionspapieren gegeben. Flexibles Verhalten ist auch dann gewährleistet, wenn z.B. neue Eigenschaften von Artikeln definiert werden, das Programm verarbeitet diese automatisch.

Die Software ist skalierbar, was bedeutet, dass gleichzeitig mehrere Services gestartet und verarbeitet werden können. Zudem laufen die Druckaufträge asynchron, d.h. dass mit der Produktionssoftware gleichzeitig weitergearbeitet werden kann, das Erstellen der Produktionspapiere läuft immer im Hintergrund.

Eine besonders hohe Anforderung stellte die Ausgabe der Papiere in der richtigen Reihenfolge dar. Auch bei gleichzeitiger Verarbeitung von diversen Druckaufträgen muss immer gewährleistet sein, dass die Papiere eines Auftrags in der für die Produktion korrekten Abfolge am richtigen Drucker abgeholt werden können.

Technische Lösung
Die neue Software ist ein Windows-Service, der auf die Datenbank und die Excelvorlagen zugreift. Alle Einstellungen (Zugriffe, Pfade, Ausgabesteuerung) sind in eine Konfigurationsdatei ausgelagert. Der Zugriff ist von mehreren Stationen aus möglich, es können gleichzeitig Aufträge von verschiedenen Arbeitsstationen aus erteilt und verarbeitet werden.

Verlauf
Der erste Kontakt fand im Februar 2013 statt, die Arbeiten begannen im April 2013. Die Lösung ist fertig gestellt, im Moment läuft die Testphase. Der Start für den produktiven Einsatz ist für Anfang 2015 geplant.

Fazit
Das Konzept, hochkomplexe Papiere auf diese Art und Weise zu erstellen, ist interessant. Die Lösung erlaubt es dem Kunden, unabhängig von Fremdhilfe und Programmier-Knowhow Inhalte, Formeln und Layouts von Hardcopys selber zu beeinflussen. Die Software bietet sich überall dort an, wo Druckausgaben laufend den neuesten Anforderungen angepasst werden müssen und Firmen somit darauf angewiesen sind, auf die Gestaltung und den Inhalt von Papieren selbständig auf einfache Art und Weise Einfluss nehmen zu können.

User-Tipp AOC: Auswahl Artikelpositionen

Newsletter_Usertipp_AOC_Auswahl_Artikelpositionen_20140814_thDas Hinzufügen von Artikelpositionen zu einem Auftrag ist nun einfacher. Klicken Sie ins Feld Artikelbez. und tippen Sie die ersten Buchstaben des gesuchten Artikels ein. Im kleinen Popup-Fenster erscheint eine auf die eingetippten Anfangsbuchstaben begrenzte Auswahl. Wenn Sie nun auf einen Artikel klicken, springt der Cursor ins Feld Menge oben links. Hier geben Sie die Anzahl des Artikels ein. Wer Tastaturkürzel liebt, ist auch gut bedient: Scrollen Sie nach dem Klick ins Feld Artikelbez. mit der Pfeiltaste nach unten bis zum gewünschten Artikel und bestätigen Sie mit der Taste Return oder Tab.

User-Tipp: Seitenumbruch in Word 2010

Newsletter_Seitenumbruch_20140725_thIn Word erleichtert einem die Funktion Seitenumbruch, das Layout im Griff zu haben. Mit Einfügen -> Seiten -> Seitenumbruch oder dem Tastenkürzel Ctrl-Return setzen Sie diesen im Dokument ein. Dieser hält den verbleibenden Platz auf der aktuellen Seite frei und setzt das folgende Kapitel an den Anfang der nächsten Seite. Wenn Sie auf dieser Seite oberhalb des Seitenumbruchs Text einfügen, bleibt das Layout auf den folgenden Seiten erhalten. Das folgende Kapitel ist so immer an einem Seitenanfang.

Zweck dieses Newsletters, Copyright

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© softline intra AG, 8610 Uster, 2014

Kommentar

«Nur selber machen macht Spass!» Die Lobeshymne der Do-it-yourself-Profis hallt in meinen Ohren wie Zucker im Benzintank. Mit zwei linken Händen geboren zu werden, ist zwar nicht explizit ein Geburtsfehler, doch begünstigt es eine Handwerker-Karriere nicht wirklich. Wo Nägel bei den Normalbestückten fast selbständig in die Wände schlüpfen, wehren sich diese Dinger bei uns Werkstatt-Neurotikern bereits dann, wenn wir sie nur schon ordentlich gerade auf der Wand hinzustellen versuchen. Was dann kommt, ist der Hammer: Bei den einen sieht das so locker aus wie Zähneputzen, bei den anderen wie Dosenöffnen mit einem Zapfenzieher.

Nun, da wir Von-der-Natur-Vernachlässigten froh um jede Hilfe sind, klappern wir ganz gerne das weltweite Wie-Wo-Was ab und hecheln nach Hilfe für unsere Vorhaben. Youtube ist da ja spitze. Da wird uns sauber vorgeführt, wie leicht etwas gehen könnte, wenn man denn nur etwas Talent hätte.

Haben Sie sich schon einmal einen Youtube-Film angesehen, wie die Harddisk eines iMacs ausgetauscht wird? Mir wird es nur schon schwindlig, wenn ich daran denke, die Glasscheibe hochheben zu müssen. Bei mir dürfte der liebe Mac rund 1000 Schraubenumdrehungen und vergessene Steckkontakte später nicht einmal mehr ein Lächeln übrig haben – oder höchstens ein mitleidiges.

Die moderne Technik macht uns das Leben ja viel leichter. Wo früher beim guten alten Toyota Corolla das Auswechseln einer Glühbirne unter Einsatz von etwas Geduld, einem Dutzend gedrückter Daumen und lädierten Händen gerade noch so klappte, reicht heute für das gleiche Vorhaben ein technisches Hochschulstudium nur knapp. Auf der Strasse unterwegs stehen 24h-rundum-Auto-Doktoren zur Verfügung, die jedes Wehwehchen direkt von der Windschutzschiebe ablesen und das richtige Zäpfchen einbauen oder den passenden Sirup einflössen – der nicht-technikaffine Autolenker verdankt´s herzlich.

Mag ja vielleicht etwas einfach tönen, doch ich habe jetzt meine eigene Lobeshymne: «Nur selber machen lassen macht Spass.»

Michael Thoma