Newsletter vom 18.12.2014

NEWSLETTER / 18.12.2014

Sehr geehrte Damen und Herren

Was im letzten Jahrhundert seinen Anfang in Freiluftkurorten genommen hat, ist heute weit verbreitet: Fitness-Programme. Im Kommentar von Michael Thoma gibt’s dazu heute eher dicke Post.

Fitness

Fitness, als Begriff seit 1967 im Duden zu finden, ist ein modernes Phänomen. Immer mehr Menschen strömen in Studios, um ihre persönliche Fitness zu erhalten oder verbessern.

Samichlaus_Guertel_150_20140925_thZur Zeit unserer Grosseltern waren die körperlichen Strapazen, die einem das tägliche Leben auferlegte, ungleich grösser als heute. Körperliche Betätigung ergab sich damals mehr aus unfreiwilliger Notwendigkeit als aus lustvoller Freizeitgestaltung. Anfangs des 20. Jahrhunderts bekamen Sport und Gesundheitsbewusstsein im Zusammenhang mit Tuberkulose einen anderen Stellenwert. Freiluftkuren in Kurorten wie Davos, deren Inhalt aus stundenlangem, ruhigem Liegen in der freien Natur bestand, zeitigten bei der Tuberkulose-Heilung einige Erfolge. In diesen Licht- und Luftbädern frönte man auch der sportlichen Bewegung an Urtypen der heutigen modernen Fitnessgeräte.

Der seit den 80-er-Jahren anhaltende Fitnessboom ist ungebrochen. In Deutschland gehen mehr Menschen in Fitnessstudios ein und aus als im Deutschen Fussballbund organisiert sind. Gesundheit gilt als eines der wertvollsten Güter. Um sie zu erhalten, gibt es Hunderte von Mitteln und Wege. Wellness, Yoga, Meditationen, Erholungsprogramme, Ernährung und sportliche Fitness sind nur eine kleine Auswahl.

Vor allem in der Weihnachtszeit aktuelle Themen sind Ernährung und Körpergewicht. Ein Übermass an schmackhaften Leckereien und gleichzeitigem Mangel an Bewegung sorgen für einen unausgeglichenen Saldo. Die Rechnung ist ganz einfach: Was konsumiert und nicht verbraucht wird, bleibt irgendwo als Fettreserve hängen. Zuviel Angefuttertes kann nur über eigene Aktivität abgebaut werden. Zweifelhafte Angebote wie Diätpillen, elektrische Geräte und Fatburner erfüllen fast nur einen Zweck: Das Portemonnaie der Anbieter zu füllen. Wesentlich effektiver ist da die Kontrolle des «Inputs»: Etwas mehr Qualität als Quantität ist gefragt, gerade in der Weihnachtszeit aber ein oft schwieriges Vorhaben.

Ein weiterer Gesundheitsaspekt betrifft die zeitliche Belastung. Vorweihnachtliche Einkaufshektik, unzählige Aperos und vor Jahresende abzuschliessende Arbeiten sind nicht gerade gesundheitsfördernd. Wer kann, entflieht dem Treiben und fliegt in den Urlaub. Wer nicht kann, dem seien hier viel Kaloriendisziplin und geruhsame Momente gewünscht.

Der Samichlaus ist diesbezüglich ja kein Vorbild: Stress an Weihnachten, unterm Jahr nur wenig Bewegung und seine vollschlanke Figur sollten uns nicht als Ideal dienen. Deshalb raten wir:

1 Fitness-Training pro Jahr ist zu wenig,
1,8 Milliarden Kinderbesuche sind zu viele.
2 gute Gründe, kein Chlaus zu sein
und sich regelmässig fit zu halten.

Das softline-intra-Team

Das Interview: Heute mit Tamara Djurasic

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Michael Thoma: Du absolvierst bei uns das 4. Lehrjahr als Applikationsentwicklerin. Wie hoch ist der Frauenanteil in deiner Klasse?

Tamara Djurasic: (lacht) Ich bin die einzige von den ca. 80 Applikationsentwickler-Lernenden in unserem Jahrgang.

M.T: Lassen es dich deine Kollegen spüren, dass Programmieren eher Männersache ist?

T.D: Ja, da fallen manchmal schon Bemerkungen. Allerdings weiss man nie so genau, wie ernst diese gemeint sind.

M.T: Was gefällt dir denn besonders an diesem Beruf?

T.D: Ich bekomme gerne Aufträge, wo sichtbare Ergebnisse daraus resultieren. Und ich mache gerne Sachen, wo ich weiss, dass sie jemand nutzen kann.

M.T: Wenn du nach einem Arbeitstag am Abend nach Hause kommst, setzt du dich dann nochmals vor den Bildschirm?

T.D: Ja, ich arbeite viel an dem Laptop, den wir in der Schule brauchen. Wir sind der erste Klassenzug, wo jeder auf seinem eigenen Laptop alles erledigt, sowohl Programmieren als auch Arbeiten in den einzelnen Fächern. Wir arbeiten also nicht mehr auf Rechnern, die in der Schule stehen.

M.T: Und wie sind die bisherigen Erfahrungen?

T.D: Gut. Die Vorteile sind, dass wir nicht mehr so viel Material herumschleppen müssen, die Umwelt geschont wird und die Lehrer einfach online auf Inhalte verweisen können.

Manchmal habe ich jedoch lieber Papier. Da kann man schnell etwas anstreichen und Notizen machen. Mit PDFs ist das etwas schwierig.

M.T: Was sind so die Hauptinhalte in der Schule?

T.D: Java. Access wurde nur ganz kurz behandelt. Wir lernten Datenbanken kennen, allerdings war das zu wenig.

M.T: Du bist zu Beginn des vierten Lehrjahres zu uns gekommen. Weshalb hast du die Lehre nicht am alten Ort abgeschlossen?

T.D: Das Schnuppern dort war extrem gut, auch habe ich vom Lehrmeister sehr viel gelernt, bis dieser entlassen wurde. Und schliesslich wurde fast der ganzen Belegschaft gekündigt.

Da wir als Tochterfirma fast ausschliesslich Fehler für das Mutterhaus beheben und Applikationen testen mussten, lernte ich kaum, wie man programmiert. Mir fehlt bis jetzt noch viel Praxis, was ich in diesem Jahr hier in der softline intra nachholen werde.

M.T: Du heisst mit Nachname Djurasic. Aus welcher Ecke genau stammst du?

T.D: Meine Mutter ist aus Serbien, der Vater aus Bosnien. Sie flohen wegen des Krieges nach Kanada, wo ich die ersten fünf Jahre lebte und Englisch lernte. Als wir dann in die Schweiz kamen, hatte ich Mühe, weil Deutsch für mich sehr fremd war. Zuhause habe ich englisch-sprachige Sender geschaut, mit den Eltern serbisch gesprochen. Ich bin einfach mit drei Sprachen aufgewachsen.

M.T: Gab es nie einen Durcheinander?

T.D: Nein, meine Eltern sagen, dass ich fast fehlerfrei serbisch spreche. Englisch verstehe ich sehr gut. Filme schaue ich immer in Englisch. Ich finde es komisch, wenn James Bond deutsch spricht.

M.T: Gibt es nebst dem Computer etwas anderes in deinem Leben?

T.D: Das ist im 4. Lehrjahr vielleicht die falsche Frage – (lacht). Im Moment dreht sich alles um die Zukunft.

Ich habe früher Basketball gespielt, wo ich meine Körpergrösse ideal einsetzen kann. In der Lehre habe ich dann aufgehört, Zeitmangel war nur ein Grund. Der Hauptgrund war, dass wir kein richtiges Team waren, zu vieles drehte sich nur um den Captain.

M.T: Wie geht es weiter nach dem Lehrabschluss?

T.D: Ich bereite mich auf die BMS-Prüfung vor, besuche jeden Montag- und Mittwoch-Abend Vorbereitungskurse. Nach der BMS habe ich vor, Informatik zu studieren. Später möchte ich einmal Informatik unterrichten. Eine Kombination von Unterrichten und Programmieren, das ist mein Ziel.

User-Tipp: Auswahl drucken in Excel

Newsletter_Excel_Auswahl_drucken_20141030_thFalls Sie nur einen Teil aus einer Excel-Tabelle drucken wollen, gibt es eine einfache Lösung: Selektieren Sie jene Zellen, die Sie ausdrucken möchten und drücken Sie danach die Tastenkombination Ctrl-P. Wählen Sie dann unmittelbar unter Einstellungen die Option Auswahl drucken. Auf der rechten Seite wird angezeigt, was ausgedruckt wird. Ein Klick auf den Druck-Button löst den Druckvorgang aus.

Wir suchen: Analytiker-Programmierer/In

Wir bieten per sofort einem/einer jungen Bewerber/in einen Job als Analytiker-Programmierer/In

Ihr Profil
– abgeschlossene Ausbildung als Applikationsentwickler, evtl. FH oder HF
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Wir bieten
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Über uns
– softline intra AG entwickelt seit 22 Jahren Applikationen für die Finanzbranche, Betriebe des öffentlichen Verkehrs und Produktionsunternehmen
– wir erstellen Individual-Software, die hohen Anforderungen standhält und komplexe Aufgaben erledigt
– softline intra AG unterstützt durchführbare Ideen und ist offen für Neues

Telefonisch sind wir unter 044 942 50 60 erreichbar. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen.

Vollständige Bewerbungsunterlagen bitte an folgende Adresse:
softline intra AG
Frau Andrea Meili
Bahnstrasse 21
CH-8610 Uster

infoSLI@softline-intra.ch
www.softline-intra.ch

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Kommentar

Spätestens wenn der Zeiger der Personenwaage einen dreifachen Salto macht, ist klar: Weihnachten war wiederum ein voller Erfolg! Nicht nur Muttis extra-deftige Suppe, sondern auch Tante Gerdas Zuckerbomben-Torte haben ihre Hosenbund sprengende Wirkung nicht verfehlt.

Sobald dir die Lümmel aus der Nachbarschaft «Pommes-frites-Bude» hinterherrufen und auf dein Auto «mobiler Fettnapf» schreiben, hört der Spass aber auf! Gottseidank gibt es ja reihenweise Diäten, die mir bis zur Badehosensaison helfen, den Waschbrettbauch unter der Fettschicht wieder hervorzukramen. Mann möchte ja im Sommer bei den Mädels eine gute Figur machen.

Und noch etwas: Das soeben vom Christkind erhaltene XXL-Shirt sieht bei mir so herzig aus wie ein Babykleid. Genügend gewichtige Argumente also, sich mit dem umfangreichen Angebot an Diäten auseinanderzusetzen.

Fitnessübungen wie Liegestützen wären ja mal ein Anfang. Leider sind aber meine Arme etwas zu kurz geraten. Das würde aussehen wie ein Seehund mit Schluckauf. Kommt also nicht in Frage.

Gewichtheber haben in etwa die gleiche Figur wie ich. Aber seit meinem ersten Versuch, im Fitnessstudio eine Hantel aus dem Gestell zu holen, schmerzt mein linker Fuss ungemein. Hanteln sind unhandlich, Gewichtheben ist gestrichen.

Dass man bei der schönsten Nebensache der Welt viel Fett verbrennt, sei ein Irrtum, liest man. Staubsaugen verbrauche viel mehr Kalorien. Sie erwarten jetzt ja nicht, dass… Das eine ist gestrichen.

Nun denn, ich hab´s wenigstens versucht! Drehen wir die ganze Geschichte einfach um:
Dicke sind gemütlich,
mit Festen lässt sich feiern,
Fettness statt Fitness.

Die Personenwaage wird den vierfachen Salto bestimmt mit Leichtigkeit ertragen.