Newsletter vom 03.06.2010

NEWSLETTER / 03.06.2010

Sehr geehrte Damen und Herren

Wir alle wissen es: Sichere Passwörter sind wichtig. Wissen wir jedoch auch, wie sichere Passwörter aussehen müssen? Die Antworten finden Sie im Artikel Sichere Passwörter. Hingegen erfolgen die im Kommentar gemachten Angaben mit Sicherheit ohne Gewähr.

Sichere Passwörter

Es ist ein Thema, das uns tagtäglich begleitet: Wir bekommen oder generieren immer wieder neue Passwörter und sollten uns diese merken, ohne einen verwertbaren Hinweis in unseren Unterlagen zu hinterlassen. Dafür gibt es Lösungen.

Schon lange bevor das Internet unsere persönlichen Gewohnheiten weltweit auf den Kopf gestellt hat, waren Passwörter im alltäglichen Leben nötig. So spuckte der Bancomat nur Geld aus, nachdem man ihn mit seiner Karte fütterte und einen sechsstelligen Code eingab. Daneben waren die Nummer des Veloschlosses, der Einlasscode beim Haupteingang des Bürohauses und die Zahlenkombination zum Haus-Safe wichtig. Das war´s dann auch schon.

Wer heute in einem Online-Shop etwas bestellen will, muss sich mit Benutzername und Passwort anmelden. Und täglich kommen neue passwortgeschützte Dienste dazu, der Überblick geht in dieser Flut schlicht verloren. Solange es um banale Inhalte geht, spielt die Wahl des Kennwortes eine eher untergeordnete Rolle. Ein Dieb wird sich dafür kaum interessieren.

Anders sieht es beim Online-Banking aus. Wer sein sauer verdientes Geld nicht fahrlässig dem organisierten Verbrechen überlassen will, schützt den Zugang mit entsprechend sicheren Passwörtern – oder sollte dies zumindest tun.

Schon längst genügt es nicht mehr, nur den ledigen Namen der Grossmutter, das Geburtsdatum des Bruders oder seinen Bürgerort zu meiden. Heutige Computer testen pro Sekunde bis 25 Millionen Passwörter (Stand 2008) durch. Sie setzen dabei auch Kombinationen von Wörtern aus Wörterbüchern verschiedener Sprachen ein. So ist es nur eine Frage der (kurzen) Zeit, bis das Passwort Kuh Elsa in falsche Hände gerät.

Einigermassen sicher sind nur zufällige Kombinationen aus Klein-/Grossbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Nur, wie soll man sich das folgende Passwort merken: KEfd2jFdbHvK!-EG?

Der Weg ist einfach: Man nehme ein Foto und umschreibe dieses, je ulkiger umso besser. In unserem Fall leckt Kuh Elsa an Fritzchens Kopf. Daraus ergibt sich der Satz: Kuh Elsa frisst dem 2-jährigen Fritzli die blonden Haare vom Kopf!-En Guete. Dann nimmt man von jedem Begriff nur das erste Zeichen. Daraus ergibt sich: KEfd2jFdbHvK!-EG

So viel zur Qualität von Passwörtern. Nun haben wir heute auch ein quantitatives Problem: Jeder von uns hat in der Regel mehr als eine Bankverbindung und/oder Zugänge zu Bereichen mit sensiblen Daten. Damit es bei den Passwörtern auch ja kein Durcheinander gibt, legt man als Hilfe eine Kopie des Fotos zu den Zugangsunterlagen. So sollten Verwechslungen ausgeschlossen werden können.

Entscheidend für die Sicherheit eines Passwortes ist auch dessen Länge. Fachleute empfehlen 16 – 20 Zeichen. Einerseits entstehen so sicherere Passwörter, und andererseits sind wir gefordert, unserer Kreativität auch etwas längere Sätze zu entlocken.

Kurt Bleisch
Geschäftsführer

Manche Menschen denken,
dass 13 keine gute Zahl ist.
Wir aber glauben,
dass 2013 für uns alle ein gutes Jahr wird.

Das wünschen wir Ihnen und Ihren Liebsten von Herzen.
Ihr softline intra Team

Das Interview: Heute mit Dominik Dürst

Dominik Dürst ist sich sicher, den richtigen Beruf erlernt zu haben, er liebt amerikanische Landschaften und spielt in der Unihockey Nationalliga A.

Michael Thoma: Du hast im Sommer 2008 bei uns die Lehre als Applikationsentwickler abgeschlossen. Ist es für dich rückblickend noch immer der richtige Entscheid, diesen Beruf erlernt zu haben?

Dominik Dürst: Ja, auch heute finde ich noch, dass ich den richtigen Beufgewählt habe, obwohl die Wahl sehr schwierig war. Im Gespräch waren Hochbauzeichner, Applikationsentwickler und KV, alles anspruchsvolle Berufe. Aus diesen habe ich mich schlussendlich für die Informatik entschieden.

M.T: Nun haben ja die Lieblingsbeschäftigungen der Jugendlichen, nämlich Computerspiele und Homepage-Gestaltung, noch nichts mit Programmieren zu tun. War dir damals bewusst, was in dieser Lehre auf dich zukommt?

D.D: Nicht genau, mein Wissen über den Beruf erhielt ich über die bereitgestellten Informationen der Schule, aus dem Internet und natürlich in den Schnupperlehren. Meine Stärken in der Schule stimmten schlussendlich mit den Anforderungen an den Beruf überein.

Mir war auch bewusst, dass man für eine Lehrstelle kämpfen muss. Durch meinen Einsatz konnte ich schlussendlich sogar aus mehreren Angeboten auswählen.

M.T: Gibt es Arbeiten, die du mit Handkuss sofort erledigst oder solche, die du lieber drei als nur zwei Mal übers Wochenende hinausschiebst?

D.D: Interessant sind Arbeiten, wo ich auf Neues stosse, wo ich Wege suchen muss.
Was mir weniger gefällt sind Arbeiten in fremdem, unübersichtlichem und fehlerhaftem Code. Man steht ständig an und kommt kaum vorwärts.

M.T: Du bist bei uns Fachmann für Webprogrammierung. Man hört immer wieder, dass die Inhalte je nach Browser verschieden dargestellt werden. Ist das so?

D.D: Ja, zu wenige Teile sind einheitlich, bei vielen reagieren die Browser verschieden. Dies ist sehr mühsam bei der Webprogrammierung, eine gewisse Erfahrung ist hilfreich. Wir Programmierer können nur hoffen, dass sich dies in Zukunft bessert.

M.T: Täuscht dies, oder ist es vor allem die jüngere Generation, die sich mit Webprogrammierung beschäftigt?

D.D: Vielleicht täuscht es ein wenig. Aber nicht zu vergessen ist, dass die jüngere Generation bereits mit dem Internet aufgewachsen ist. Ich denke, das Web ist aus verschiedenen Gründen sehr reizvoll: Erreichbarkeit aus der ganzen Welt, grosses Potenzial für neue innovative Ideen und und und…

M.T: Man hört immer wieder, dass sich Private kaum um Datensicherheit kümmern? Sichern Privat-User ihre Daten gegen Verlust?

D.D: Nein, kaum. Ich sehe es in unserem Haushalt: Ich habe damit begonnen und mein Vater hat nachgezogen. Die meisten Leute machen sich darüber aber überhaupt keine Gedanken.

M.T: Was sind deine Zukunftspläne?

D.D: Ein Vorsatz ist, dieses Jahr eine grössere Reise zu planen. Diese soll mich nächstes Jahr nach Amerika führen, wo ich Eindrücke vom Land sammeln und die Sprache einsetzen möchte.

Ich erhoffe mir auch, durch diese Reise andere Seiten an mir kennenzulernen. Vielleicht kommt mir da ein Geistesblitz, in welche Richtung ich mein Leben lenken will.

M.T: Weshalb Amerika? Englisch kann man auch in anderen Gegenden lernen.

D.D: Ich glaube, das kommt von den Filmen. Du siehst in vielen Filmen amerikanische Traumlandschaften. Und wenn ich an Ferien denke, kommen mir diese Landschaften in den Sinn.

Es ist der Reiz, die Natur da drüben zu erleben, die Menschen dort kennenzulernen und in einem Land zu sein, wo ich noch nie war.

M.T: Du spielst im Unihockeyclub Kloten. Weshalb Kloten, wo du doch in Wangen wohnst?

D.D: Ich durchlief die ganze Juniorenabteilung bis in die erste Mannschaft beim UHC Dietlikon (damals 1. Liga). Als ich begann, war dies der nächstgelegene Verein in der Umgebung.
Schon länger wollte ich in eine höhere Liga wechseln und landete dann bei den Kloten-Bülach Jets, mit welchen ich vergangene Saison von der Nationalliga B in die Nationalliga A aufgestiegen bin.

M.T: Kommt man da einfach so rein oder gibt es eine Art «Casting»?

D.D: Natürlich kommt man da nicht einfach rein. Zuerst wird die Herkunft geprüft und anschliessend müssen Probetrainings absolviert werden. Bei gewissen Teams wird später in der Vorbereitung dann noch einmal aussortiert.

Oft wird das Unihockey als «Frauenhockey» bezeichnet. Wer aber solches behauptet, sollte sich einmal ein Spiel anschauen. Körperkontakt wird in vielen Situationen gefordert und ist auch erlaubt. Es ist nicht zu vergleichen mit Hockey, spielt sich aber auch unter anderen Bedingungen ab.

M.T: Gibt es in der Schweiz Sportler, die vom Unihockey leben können?

D.D: Ganz wenige, vor allem Spieler aus dem Ausland und Trainer in den Nationalligen. Aber auch diese haben meistens nebenbei einen Job.

 

User-Tipp: Abwesenheitsnotiz

Falls es Ihnen wichtig ist, dass die während Ihrer Ferien eintreffenden E-Mails automatisch mit einem Standard-Mail beantwortet werden, gibt es den Abwesenheits-Assistenten. Wählen Sie in Outlook das Menü Extras – Abwesenheits-Assistent… Klicken Sie auf Ich bin zurzeit nicht im Hause und tragen Sie im Feld darunter den Text ein, der als Antwort gesendet werden soll. Durch Drücken von OK wird der Assistent aktiv. Vergessen Sie nach den Ferien einfach nicht, den Assistenten wieder auf Ich bin zurzeit im Hause zu stellen.

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Kommentar

Ich glaube, ich hab’s wirklich begriffen!

Um sich die schwierigsten Passwörter merken zu können, brauche ich ein lustiges Sätzli, von dem ich nur die Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter rauspicke.
Das geht dann etwa so:

Für den Zugang zu LeShop.ch wähle ich zum Beispiel den Satz: Mami isst gerne Rösti ohne Sirup.
Daraus ergibt sich das geniale Passwort Migros.
Ganz bestimmt kommt niemand auf dieses Passwort.

Für den Online-Zugang bei meiner Bank habe ich ausgesucht: Unübertreffliches Bonus System.

Für meinen Zugang zu Gaddafis Homepage passt: Mediterrane Eidgenossen Rückführungs Zeremonie.

Und für den Zugang zum Bewirtschaften meiner Schifffahrtsaktien merke ich mir: Schifffahrten ohne militärische Aktionen liebe ich, Achmed.

Ich glaube, ich hab´s wirklich begriffen! So schlägt man Dieben und Halunken ein Schnippchen. Einfach super!

Was ich jedoch nicht verstehe, wieso mein UBS-Konto so unerwartet plötzlich 10000 Franken im Minus steht…

Michael Thoma