Newsletter vom 20.12.2010

NEWSLETTER / 20.12.2010

Sehr geehrte Damen und Herren

Der diesjährige Weihnachtsnewsletter steht im Zeichen der Andersartigkeit, als Symbol dafür stehen die Kerzen und die Weihnachtskugel auf unserer Weihnachtskarte.

Und in der Kolumne erfahren Sie, wie Apple seine eigene Armbanduhr nennen würde.

Stimmige Verschiedenheit

Sie stehen alle in Reih und Glied, sie sind alle rund und… damit sind die Gemeinsamkeiten der Kerzchen und Kugel auf unserer diesjährigen Weihnachtskarte bereits ausgeschöpft.

Die Unterschiede sind augenfälliger: Die Kerzen sind weiss, die Christbaumkugel ist rot.
Die einen brennen, auf der anderen sitzt ein goldenes Krönchen. Die einen Kugeln wirken schwer, die andere scheint fast abzuheben.

Wir Menschen neigen ja eher dazu, Verschiedenheit als abgrenzenden Faktor zu sehen. Das beginnt im Kindergarten, wo Kinder verschiedener Herkunft nicht miteinander spielen wollen. Das geht weiter, wo Jugendliche andere ihrer Kleidung oder Figur wegen ausgrenzen. Und es zieht sich bis zu den Erwachsenen, die andere wegen religiöser oder ideologischer Überzeugungen unterdrücken, verstossen oder gar bekämpfen.

Stattdessen kann man Verschiedenheit ja auch ganz anders erleben.
Die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren wartet mit einer enormen Fülle an Farben, Formen und Eigenheiten auf. Ganze Bibliotheken zeigen in zahllosen Bildbänden, was die Natur zu bieten hat. Ganz zu schweigen von den Landschaften dieser Erde, die uns abwechslungsreiche Reisen und bleibende Erlebnisse bescheren.

Unsere diesjährige Weihnachtskarte zeigt diese stimmige Verschiedenheit und fordert uns auf, Andersartigkeit bewusst als Bereicherung zu erleben und so einen Teil zum toleranten Zusammenleben beizutragen.

«Ob weiss oder rot,
ob gerade oder schräg,
ob Feuer und Flamme oder mit goldenem Krönchen,
wir wünschen allen, dass es auch im Jahr 2011 kugelrund läuft.»

Kurt Bleisch

Das Interview: Heute mit Rahel Isgro

Michael Thoma: Du bist schon viele Jahre in der Administration der softline intra AG tätig. Ist dies dein erlernter Beruf?

Rahel Isgro: Nein, mein Ziel war ursprünglich, im Textileinkauf zu arbeiten. Dann kam mir die Materie jedoch etwas zu leblos vor, so machte ich eine Lehre als Lebensmittelverkäuferin im Volg.

M.T: Das hat mit Administration noch nicht viel zu tun…

R.I: Das stimmt. Ich wechselte dann zur Migros in Uster aufs Büro, wo ich viel Neues lernte. Was mir dort hingegen fehlte, war die Buchhaltung. Die Buchhalterschule wiederum konnte ich nicht besuchen, weil ich zu wenig Praxis in diesem Bereich vorweisen konnte.

M.T: Heute erledigst du bei uns die Buchhaltung. Woher hast du das Wissen?

R.I: Die Basis dafür bekam ich schon in der Detailhandelsausbildung. Ich hatte einfach immer mehr Freude an Zahlen als an Buchstaben. Vieles habe ich vom Geschäftsführer meines damaligen Arbeitsgebers, auch eine Computerfirma, gelernt.

M.T: Also war dein Weg Volg, Migros, Computerfirma…

R.I: …plus Schuhladen: Ich eröffnete mit Freunden in Zürich einen Schuhladen. So arbeitete ich dann jeweils am Nachmittag als selbständige Schuhhändlerin und am Vormittag weiterhin in der Computerfirma.

M.T: Liess sich denn mit dem Schuhgeschäft auch Geld verdienen?

R.I: Unser Ziel war, keine roten Zahlen zu schreiben und dafür zu sorgen, dass die Zahlen stetig steigen. Das haben wir auch erreicht.

M.T: Den Laden gibt´s heute jedoch nicht mehr, oder?

R.I: Nein, der Vermieter hat uns abgezockt. Zudem haben wir auf Umwegen erfahren, dass das Gebäude komplett umgebaut werden soll und es völlig offen war, ob die Geschäfte überhaupt wieder darin Platz finden würden.

M.T: Buchhaltung ist ja eine ziemlich trockene Angelegenheit. Ist dies dein Traumjob?

R.I: Rückblickend gesehen, ja. Wenn ich nochmals wählen könnte, würde ich diesen Weg direkt einschlagen. Damals, als es um die Berufswahl ging, konnte ich mir einfach nicht vorstellen, den ganzen Tag nur im Büro zu sitzen. Ich wollte unter die Leute.

Ich empfinde die Buchhaltung gar nicht als so trocken. Anders ist es, wenn man in einem Betrieb z.B. nur Kreditoren oder Debitoren machen kann. Bei uns in der softline intra AG kann ich jedoch alles erledigen.

M.T: Du hast zwei Kinder im Alter von 4 und 6 Jahren. Welches war bisher aus deiner Sicht die schwierigste Zeit?

R.I: Das war die erste Zeit mit unserem Sohn, wenn er nicht schlafen konnte, im Zweistundentakt geschöppelet werden musste und wenn er krank war.

M.T: Der Sohn war anstrengender als die Tochter. Woran lag dies?

R.I: Er war eine Frühgeburt, hatte Gelbsucht, war schwach und konnte nicht mal schreien. So musste jeweils ich dafür sorgen, dass er Milch bekommt.

Er war auch deshalb anstrengend, weil er nicht allein spielen konnte. Wenn ich nicht ständig neben ihm sass, brüllte er einfach. Und weil er das erste Kind war, liess ich mich auch von den Ärzten zu stark beeindrucken.

M.T: Waren demnach die Informationen der Ärzte falsch oder unangemessen?

R.I: Falsch nicht. Heute würde ich ein Kind einfach mehr machen lassen. Sie sagten mir beim zweiten Kind, ich müsse es alle vier Stunden wecken um es zu füttern. Heute würde ich ein Kind einfach schlafen lassen, es meldet sich dann schon, wenn es etwas will.

M.T: Wie fühlt sich ein Arbeitstag im Büro nach einer Kinder-Schrei-Nacht an?

R.I: Nach einer anstrengenden Nacht ist es angenehmer, hier im Büro arbeiten zu können, als weiterhin die Kinder um die Ohren zu haben. Für mich ist die Arbeit hier wie eine Insel. Es ist kein Müssen, sondern ein Dürfen.

M.T: Gibt es in eurer Familie ein Jobsharing? Ist dein Mann auch Hausmann?

R.I: Beim ersten Kind hat er einen kleinen Teil übernommen. Dann wurde die Arbeitsbelastung immer grösser – er ist selbständig – und so konnte er diesen Teil nicht mehr übernehmen.

Unter der Woche sehe ich ihn zeitweise kaum mehr. Am Wochenende hingegen kümmert er sich schon um die Familie. Wenn da nicht sein neues Hobby wäre…

M.T: …das denn wäre?

R.I: Sein altes Auto. In seiner Werkstatt schraubt er da rum, fährt an Treffen. Er braucht dies als Ausgleich zum Job.

M.T: Hat bei dir ein Hobby überhaupt noch Platz?

R.I: Falls es sich ergeben sollte, richte ich bei mir zuhause eine Bibliothek ein. Dann möchte ich mich einfach nachmittagsweise zurückziehen und lesen.

User-Tipp: Format übertragen in Excel

Nehmen wir an, Sie haben in Excel 2007 eine Zelle so formatiert, dass die Zahl mit Währungsangabe und zwei Stellen nach dem Komma erscheint: rechte Maustaste auf die betreffende Zelle -> Zellen formatieren -> Zahlen -> Kategorie: Währung -> Ok. Wenn Sie nun die gleiche Formatierung auch auf andere Zellen übertragen wollen, gehen Sie wie folgt vor:

Selektieren Sie die Zelle, deren Format Sie kopieren wollen. Klicken Sie dann auf den Button mit dem Besen (Format übertragen), der sich im Reiter Start – Zwischenablage befindet. Dieser wird nun aktiviert. Klicken und überfahren Sie nun alle Zellen, die dieses Format bekommen sollen. Nach Loslassen der Maus erscheinen diese Zellen mit dem neuen Format. Die Aktion ist damit abgeschlossen, der Button Format übertragen wird automatisch deaktiviert.

Falls Sie mehrere Bereiche an verschiedenen Stellen mit dem neuen Format versehen wollen, doppelklicken Sie den Button Format übertragen. Dann können Sie mehrfach und so lange das Format übertragen, bis Sie mit einem Klick auf den Button Format übertragen die Aktion selber abschliessen.

Zweck dieses Newsletters, Copyright

Diese Art der Korrespondenz ist absichtlich von uns gewählt worden, um wertvolle Naturressourcen zu schonen. Dieses E-Mail ist ausdrücklich nicht verschickt worden, um betriebliche Vorgänge zu stören und dient ausschliesslich dazu, auf einfachste Weise unverbindlich zu informieren. Falls unser Newsletter nicht erwünscht ist, so bitten wir um eine Mitteilung über den Newsletter-Abmelden-Button weiter unten in diesem Mail.

Alle Rechte sind vorbehalten. Der gesamte Inhalt dieses Newsletters ist urheberrechtlich geschützt. Dessen Verwendung ist – auch auszugsweise – nur mit der schriftlichen Zustimmung der softline intra AG erlaubt.

© softline intra AG, 8610 Uster, 2010

Kommentar

Für Mütter stellt sich jedes Jahr die Frage, was sie ihren Liebsten zu Weihnachten schenken sollen. Für jeden das passende zu finden, ist Ehrensache – versteht sich.

Für die Kinder:
Waren wärmende Kleider vor 70 Jahren ein willkommenes Geschenk für Kinder, so haut es die heutigen Jugendlichen ob Grosis selbst gestrickten Fusswärmerlis nicht mehr aus den Socken. Cool ist, wenn unterm Christbaum moderne Elektronik funkelt; hip ist, wer seinen Schulfreunden im neuen Jahr die neusten Modelle von iPod, iPad oder gar iPhone präsentieren kann. Sie sind also so gut wie bestellt, mit mind. 32 Gigabyte – versteht sich.

Für den Ehemann:
Da sich Papis letzte Armbanduhr beim Sturz aus dem 3.OG mit Geklirr und Gezeter definitiv verabschiedet hat, rückt dies als Geschenkidee extrem in den Vordergrund. Soll es eine Swatch, Tissot oder vielleicht doch eine Uhr aus der Schaffhauser Traditions-
schmiede IWC sein?
Papi hat dieses Jahr gerackert, er bekommt also eine IWC, das Sondermodell – versteht sich.

Für Opa:
Opas Augen sind ja bereits viereckig. Da spielt es keine Rolle, wenn wir ihm eine Satellitenschüssel kaufen, mit 150 cm Durchmesser – versteht sich.

Wer diesen Kommentar aufmerksam gelesen hat, kann die folgende Frage jetzt locker beantworten: Wie würde wohl eine von Apple hergestellte Armbanduhr heissen? Richtig: iWC.
Wahrscheinlich in Schüsselform – versteht sich.

Michael Thoma