Newsletter vom 22.12.2011

NEWSLETTER / 22.12.2011

Sehr geehrte Damen und Herren

Kleine Ursache – grosse Wirkung, dieses Prinzip kann auch auf der zwischenmenschlichen Ebene vieles bewegen. Beim folgenden Bericht wird es dem Schneemann warm ums Herz, und in der Kolumne von Michael Thoma macht sich Fifi seine Gedanken.

Ich wünsche Ihnen viel Spass bei unserem Newsletter.
Kurt Bleisch

Warum sich auch ein Schneemann auf Besuch freut

Er ist rundlich, klein, kalt und stocksteif. Trotzdem schnuppert der Hirsch am Schneemann. In einer frostigen Gegend trifft der einsame Wanderer auf den verlassenen weissen Gesellen. Was zieht ihn an? Ist es die rote Mütze, die einem Leuchtturm gleich den Weg weist und zu sagen scheint: Hier ist jemand, der gerne Besuch hätte.

Unser tägliches Leben kreist um die grossen Dinge: Wir sind mit Familie, Beruf, Hobbys und Politik gut ausgelastet. Wir organisieren, reagieren, funktionieren und bemerken dabei nicht, dass wir selber auf der Strecke bleiben. Der Alltag vereinnahmt uns so, dass wir unsere persönlichen Bedürfnisse nicht mehr spüren. Wo fühle ich mich wohl, mit wem möchte ich mich beschäftigen, was macht mich glücklich?

Vielleicht sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen.
Ein Anruf bei der alleinstehenden alten Tante kostet mich eine Viertel-stunde, sie erfreut sich den ganzen Tag daran. Das kurze Gespräch mit dem unbekannten Herrn im Zugsabteil muntert auf, lässt auf seinem Gesicht ein Lächeln erkennen. Und für die Hilfe beim Hinaustragen des Kinderwagens ernte ich von der jungen Mutter ein herzliches Dankeschön.

Die kleinen Dinge haben grosse Wirkung. Es sind diese Begegnungen,
die einem selber ein gutes Gefühl geben. Es sind die scheinbar nebensächlichen Kleinigkeiten, die mir wohl tun und mich nur etwas Aufmerksamkeit und wenige Minuten kosten. Ein Millionengewinn kann auch glücklich machen, die kleinen Gewinne sind jedoch viel häufiger und können ganz einfach selber realisiert werden.

Nichts ist zu klein oder unbeweglich,
nichts zu weiss oder kalt,
nichts ist zu stumm oder taub,
um einfach mal daran zu schnuppern.

Wir wünschen Ihnen im neuen Jahr viele
neugierige Momente und spannende Begegnungen.

Kurt Bleisch
Geschäftsführer

 

Das Interview: Heute mit Andreas Berger

Andreas Berger bekam von seinem Vater keine Computerspiele, arbeitete früher schon einmal bei softline intra AG und kennt die Bibel sehr genau.

Michael Thoma: Wie bist du zum ersten Mal in Kontakt mit einem Computer gekommen?

Andreas Berger: Auf dem ersten Computer, den mein Vater besass,
gab es keine Spiele. Er hatte jedoch ein Handbuch mit Beispielen von Programmcode, die mein Bruder und ich einfach abtippten.

M.T: Code ist ja eine Serie von unverständlichen Zeichen. Haben dich diese nicht abgeschreckt?

A.B: Ich hatte damals keine Ahnung, was sie bedeuteten. Wenn ein Fehler auftrat, mussten wir den ganzen Code nochmals 1 zu 1 vergleichen und korrigieren.

M.T: Wann tauchte die Idee auf, Programmierer zu werden?

A.B: Programmierer stand zuerst nicht im Vordergrund. Die Lehre bei Mettler Toledo war eine Mischung aus Systemtechnik und Applikationsentwickler. In der Schule wurde weniger programmiert, dort ging es mehr um Netzwerke und Server.

M.T: Und trotzdem bist du bei uns als Programmierer gelandet.

A.B: Während der Lehre habe ich gespürt, dass mich die Applikationsentwicklung mehr interessiert. Ich habe mich dafür eingesetzt, um häufiger in die Programmierabteilungen zu kommen. Danach programmierte ich bei softline intra während einem halben Jahr Access.

M.T: Und dann?

A.B: Dann bin ich bei der Umzugsfirma von Freunden eingestiegen. Entstanden ist diese Gruppe aus Leuten,
die zusammenwohnten und sich intensiv mit der Bibel beschäftigten. Wir haben z.B. Drogensüchtige bei uns aufgenommen, diese konnten bei uns mitarbeiten.

M.T: War es bewusstes Ziel, solchen Menschen zu helfen?

A.B: Es war von Anfang an der Grundgedanke, miteinander Glauben zu leben und sich gegenseitig zu fördern.
So wie Jesus sagt: Man soll den Menschen helfen. Wir wollten diesen Menschen die Chance geben, ihr Leben zu verändern.

M.T: Eine solche Aufgabe ist ziemlich anspruchsvoll. Da erlebt man wohl Dinge, die nicht unbedingt nur positiv sind.

A.B: Ganz klar. Es gab Mitarbeiter, die am Morgen nicht aufstehen wollten und demotiviert waren. Ich konnte diesen Situationen jedoch immer Positives abgewinnen, ich habe aus diesen Herausforderungen viel gelernt.

Für mich war immer klar, dass ICH keine Menschen verändern kann. Nur Jesus kann Menschen verändern,
ich kann ihnen nur eine Hilfestellung geben.

M.T: Ist das so zu verstehen, dass Jesus durch dich auf der Erde wirkt?

A.B: Ja, das steht auch in der Bibel so. Einerseits lebt Jesus in uns, daran glaube ich. Andererseits glaube ich, dass Gott in unseren Herzen etwas bewegt.

M.T: Ist dein Bezug zur Religion etwas, das in deiner Kindheit gesät wurde oder hast du dich später selber für diesen Weg entschieden?

A.B: Ich habe keinen Bezug zur Religion, ich lebe in einer Beziehung mit Jesus. Ich sehe Religion nicht als etwas Positives, sie besteht aus von Menschen gemachten Regeln und Einschränkungen. Jesus hat keine Religion gebracht, er hat keine Organisation aufgebaut.

Etwa im Alter von 20 Jahren hatte ich in meinem tiefsten Innern eine Begegnung mit Gott. Ab diesem Moment war es für mich keine Frage mehr, ob es Gott gibt oder nicht.

M.T: Menschen, die sich mit Glauben befassen. Sind in unserer Gesellschaft immer seltener. Woher kommen die Menschen, mit denen du diese Gemeinschaft lebst?

A.B: Irgendwann macht sich jeder Mensch mal Gedanken, ob es Gott gibt oder nicht. In unsere Gemeinschaft kommen einerseits Menschen aus der Drogenszene, aus zerrütteten Verhältnissen, ohne Ausbildung. Es gibt jedoch auch Menschen, die ein Studium machten. Schlussendlich entscheidend ist ein Erlebnis mit Gott, wo man Jesus begegnet.

M.T: Zurück zum Business: Die Entwicklungen im IT-Bereich schreiten ja sehr schnell voran. Welches sind deine Wünsche, wohin es gehen sollte?

A.B: Als Programmierer wünschte ich mir, dass man sich nicht mehr mit mehreren Betriebssystemen, Versionen und Systemumgebungen beschäftigen müsste. Es wäre ein Traum, wenn man einfach eine Applikation entwickeln könnte und sie ohne weiteren Aufwand auf allen Computern, Tablets und Smartphones laufen würde.

M.T: Als du dich für eine Informatiklehre entschieden hast, warst du dir bewusst, was auf dich zukommt.

A.B: Mir wurde damals häufig gesagt, dass man sich ständig weiterbilden muss. Wie fest ich dies zu diesem Zeitpunkt verstanden habe, was dies bedeutet, kann ich nicht mehr so genau sagen. Ich habe es allerdings nie bereut, dass ich mich für die Informatik entschieden habe.

 

User-Tipp: Bedingte Formatierung in Excel

In Excel gibt es die Möglichkeit, aufgrund von Bedingungen Aktionen auszulösen. In unserem Beispiel wollen wir, dass eine Zelle eingefärbt wird, wenn die darin enthaltene Zahl grösser als 10 ist. Selektieren Sie eine Zelle, klicken Sie oben auf den Reiter Start und wählen Sie Bedingte Formatierung –> Regeln zum Hervorheben von Zellen –> Grösser als. Tippen Sie nun links die Zahl 10 ein und wählen Sie rechts eine Farbe. Wenn Sie auf OK klicken und in der nun bedingt formatierten Zelle eine Zahl > 10 eintippen, wechselt die Zelle ihre Farbe.

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Kommentar

Hallo, mein Name ist Fifi.
Ich bin eine 100%ige Promenadenmischung
ohne Papier und Adel.
Ich wohne seit Jahren bei Herrchen – und das ist schwierig genug.

Wenn wir jeweils im Zug fahren, setzt sich Herrchen immer in ein stinklang-weiliges, leeres Abteil.
Dabei wäre es bei den jungen Menschen mit den Nägeln und Schrauben im Gesicht viel lustiger. Aber nein, Herrchen zieht es vor, im leeren Abteil seine Nase an die Scheibe zu kleben und in die dunkle Nacht zu starren. «Dort gibt‘s nichts zu sehen, mein Lieber!»
Oder könnte es sein, dass Menschen besser als wir Hunde sehen? Mit Herrchen hat´s Hund nicht einfach.

Ein Spaziergang im Park ist eine feine Sache, da kann ich rennen und mich austoben. Aber sobald ein Spielgefährte wedelnd entgegen kommt, wird Herrchen streng, macht den Strick an meinen Hals und einen grossen Bogen um die Spielpartner. Wär doch toll gewesen: Ich hätte mit dem Schäferhund und mein Herrchen mit seinem Frauchen spielen können. Aber nein, mein Herrchen verwehrt mir das Schäferhündchenstündchen.
Das soll Hund verstehen!
Mit Herrchen hat´s Hund nicht einfach.

Jeden Tag kommt früh-morgens eine Briefträgerin bei uns vorbei. Da diese Frau nie mit mir spielen wollte, habe ich ganz einfach an ihrer Hose gezerrt. Da kam Herrchen und war böse auf mich. Doch dann – oh Wunder – hat Herrchen mit dieser Frau gesprochen, ziemlich lange. Auch am nächsten und am übernächsten Tag.

Und seither ist sie so häufig bei uns auf Besuch, dass ich die Hundeguetzli, die ich bisher von ihr bekommen habe, gar nicht mehr zählen kann. Und Herrchen ist seither ganz anders. Jetzt muss ich ihn am Abend nicht mehr so wie früher trösten. Jetzt spielt diese Frau auch mit mir,
das An-der-Hose-Zerren hat sich also gelohnt.

Mit Herrchen hat´s Hund jetzt einfach – musste aber alles selber in die Pfote nehmen!

Michael Thoma