Newsletter vom 28.10.2010

NEWSLETTER / 28.10.2010

Sehr geehrte Damen und Herren

Wir verkünden stolz: «Wir haben eine neue betriebswirtschaftliche Software entwickelt». Und Sie werden sich denken: «Wieder eine weitere unter vielen.» Nur: Wie flexibel sind diese vielen? Und wie sieht’s mit dem Support des Herstellers aus, wenn Fragen auftauchen? Lesen Sie dazu den folgenden Artikel «AOC Enterprise – die betriebswirtschaftliche Software für KMU».

Im Kommentar erfahren Sie schliesslich, welche musikalischen Erfahrungen unser Mitarbeiter Michael Thoma bei einer Support-Anfrage gemacht hat.

AOC Enterprise – die betriebswirtschaftliche Software für KMU

Ihre Firma hat sich im Markt etabliert und wächst erfolgreich. Damit wachsen auch der administrative Aufwand und der Wunsch nach Übersicht und Vereinfachung der Arbeitsabläufe. AOC Enterprise erfüllt Ihnen genau diese Wünsche.

Basismodul
Das Basismodul von AOC Enterprise nimmt Ihnen bereits viele Arbeiten in Ihrem Betrieb ab. Ihre Kunden sind erfasst, Sie haben den Überblick über Ihr Lager und wissen Bescheid, was Ihre Aufträge und Debitoren betrifft.

Zusatzmodule
Falls Sie jedoch noch weitere Bereiche wie CRM, Kassenplatz oder Schnittstellen zur Fibu abdecken möchten, stehen diese und weitere Zusatzmodule zur Verfügung. Das Kombinieren solcher Module erlaubt Ihnen eine sehr flexible Anpassung an Ihren Betrieb. Sie wählen nur jene Teile aus, die Sie in Ihrem Unternehmen auch wirklich brauchen.

Individuelle Anpassungen
Zusätzlich bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre individuellen Wünsche ins Programm zu integrieren. So deckt das Programm genau jene Bedürfnisse ab, die Sie haben.

Überzeugender Support
Ein spezielles Augenmerk richten wir auf Ihre Fragen. Wir setzen auf einen unkomplizierten und kompetenten Support, der Ihnen so schnell als möglich die Antworten auf Ihre Fragen liefert. In jeder Situation können Sie auf unsere Hilfe zählen.

In AOC Enterprise steckt viel betriebswirtschaftliches Know-how, das die Abläufe in Ihrer Firma optimal unterstützt. Nutzen Sie mit AOC Enterprise ein starkes Werkzeug, das Ihren Arbeitsalltag wesentlich vereinfacht.

Das Interview: Heute mit Robin Fehr

Michael Thoma: Du bist der dritte Lehrling der SLI AG. Inwiefern fühlst du dich nur als Lehrling? Oder anders gefragt: Kannst du schon mehr als nur die Kaffeemaschine bedienen?

Robin Fehr: Ja, schon. Ich denke, es ist ein Unterschied, ob man mehrere Lehrlinge oder wie bei uns nur zwei Lehrlinge im Betrieb hat. Bei uns in der Firma bekomme ich nie zu spüren, dass ich nur ein Lehrling bin.

M.T:Du hast dich für eine Lehre als Applikationsentwickler entschieden. Bekommst du in der Schule das, was du dir vorgestellt hast?

R.F: Ich habe es mir anspruchsvoller vorgestellt, es ist ziemlich oberflächlich. Die Themen werden nur angekratzt. Es wird viel Zeit eingesetzt, diese dann aber nicht optimal genutzt.

M.T: Kannst du wenigstens jene «oberflächlich angekratzten» Inhalte, die dir in der Schule vermittelt werden, in der Praxis anwenden?

R.F: Ja, das Grundkonzept der strukturierten Programmierung wurde uns vermittelt, und dies setze ich auch ein. Danach wäre es für mich in der Ausbildung allerdings interessant, aus verschiedenen Themenbereichen auswählen zu können wie z.B. prozessornahe Programmierung. Diese will nicht jeder Lehrling später einmal einsetzen, deshalb sollte sie Wahlthema sein.

M.T: Hast du schon Pläne für die Zeit nach der Lehre?

R.F: Ja, ich absolviere parallel zur Lehre die Matura im Fernstudium.

M.T: …was ziemlich happig sein dürfte.

R.F: Kann man so sagen. Zwei Stunden zusätzlicher Aufwand pro Tag, 50 Bücher pro Semester, die man ohne Hilfe durchackern muss.

Nach diesem Jahr Fernstudium gehe ich dann zwei Jahre an die KME, die Kantonale Maturität für Erwachsene, oder weiter an die AKAD, um nach der Matur dann weiter zu studieren.

M.T: Fernstudium ist eine Disziplinsache. Hast du genügend davon?

R.F: Schon. Wenn Freunde anrufen und mich in den Ausgang mitschleppen, dann muss ich mich halt nach dem Ausgang hinsetzen und bis in alle Nacht lernen. Das geht allerdings ziemlich an die Ressourcen.

Und dann wären ja auch noch jene Dinge, die ich sonst noch gerne machen würde: Sport, ein Buch lesen oder in der Oper als Statist mitarbeiten.

M.T: Geht also im Moment bei dir vieles unter.

R.F: Ja, vor allem auf sportlicher Seite. Ich trainierte sechs Mal die Woche und kämpfte mit der Weltspitze in Wushu.

M.T: Wushu? Tönt für mich nach Agility mit chinesischen Schosshündchen…

R.F: Nein, das ist eine Kombination von Akrobatik mit chinesischer Kampfkunst. Die wöchentlich nötigen 12 Stunden Training lagen einfach nicht mehr drin.

M.T: Pflege der sozialen Kontakte ist ja wohl kaum mehr möglich.

R.F: Es ist im Moment gar nicht so schlimm, da ich die meisten Kontakte unter Maturanden und Freunden an der Oper habe. Und diese sehe ich doch recht häufig.

M.T: Was machst du genau an der Oper?

R.F: Ich bin über einen Freund reingekommen, der schon seit längerer Zeit Statistenrollen übernimmt und damals an die Oper zu einem Casting musste. Da rutschte ich ungeplant hinein. So bekam ich eine Kleindarstellerrolle.

M.T: Gibt es noch andere Hobbys?

R.F: Ich würde gerne ein Instrument spielen, am liebsten Klavier oder Geige.

M.T: Welchen Musikstil hörst du denn bevorzugt?

R.F: Da ist einerseits Synthesizermusik von minimal house über hardstyle bis progressiv trance. Andererseits liegt mir Klassik und Barockmusik am Herzen, und sogar Oldies aus den Siebzigerjahren mag ich.

Was ich jeweils grad hören möchte, ist sehr von der Stimmung abhängig. Beim Tee alleine zuhause höre ich gerne Klassik. Auf Partys ist es dann Techno. Was nicht geht, ist Klassik während der Arbeit: Diese ist zu beruhigend, lässt mich zu stark philosophieren. Sie lässt meinen Blick dann durchs Fenster nach draussen schweifen.

Und Musik setze ich auch beim Lernen ein.

M.T: Wie das?

R.F: Wenn man z.B. beim Französischlernen immer ähnliche Musik hört und diese beim nächsten Mal wieder laufen lässt, stellt das Hirn dann automatisch auf Französisch um. Bestimmte Gehirnbereiche werden dann aktiviert und man kann schneller darauf zurückgreifen.

Was ich auch gerne gemacht hätte, wäre etwas im grafischen Bereich. Manchmal setze ich mich zuhause hin und zeichne einfach.

M.T: Bist du diesbezüglich gentechnisch belastet?

R.F: Ja, meine Mutter hat früher mit Porzellan, Gips und Stoffen gearbeitet.

Eigentlich staune ich, wie gut sich die beiden Welten des Künstlers und Programmierers in einer Person vereinen lassen.

 

User-Tipp: Logische Folgen in Excel automatisch erstellen

Angenommen Sie brauchen in einer Excel-Liste alle Monate eines Jahres in einer Reihe, so gibt es in Excel eine elegante Art, diese zu erstellen.

Schreiben Sie Januar in eine Zelle. Fahren Sie mit der Maus anschliessend an die rechte untere Ecke dieser Zelle, bis ein Fadenkreuz erscheint. Klicken und ziehen Sie jetzt die Maus nach unten. Nach dem Loslassen der Maus ergänzt Excel automatisch die folgenden Monate unterhalb dieser Zelle. Analog können Sie mit der Maus auch nach rechts ziehen, dann erscheinen die Monate auf der gleichen Zeile.

Falls Sie das Gleiche mit Zahlen machen möchten, gehen Sie wie folgt vor: Tippen Sie die Zahlen 1 und 2 in zwei benachbarte Zellen. Markieren Sie beide Zellen und fahren Sie mit der Maus an die rechte untere Ecke der Zelle mit der Ziffer 2, bis das Fadenkreuz erscheint. Wenn Sie nun mit gedrückter Maus ziehen, ergänzt Excel in den folgenden Zellen die Zahlen 3, 4 und so weiter.

Stellenangebot

Wir suchen zur Ergänzung unseres Teams eine/n:
Analytiker-Programmierer/In

Voraussetzungen: Lehre als Informatiker, Informatiker FH oder mehrjährige Erfahrung

Sie kommen aus der Umgebung von Zürich, Winterthur, Rapperswil (Arbeitsort Uster)

Zu Ihren Sozialkompetenzen gehören Selbständigkeit, Zuverlässigkeit, Flexibilität, Teamfähigkeit.
Ausserdem sind Sie kreativ, belastbar und initiativ.

Wir bieten: Eine aktive, aufgeschlossene und offene Kultur im kleineren Team, gegenseitige Unterstützung und eine gute Atmosphäre. Einsatz als Entwickler in grösseren Projekten in den Bereichen öffentlicher Verkehr, Banken und Industrie.

softline intra AG, Herr Kurt Bleisch
Bahnstrasse 21, 8610 Uster, Tel 044 942 50 60

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Kommentar

Am Support-Telefon werde ich freundlich begrüsst: «Mein Name ist Yves Grandjean, was kann ich für Sie tun?»

«Mein Handy funktioniert nicht mehr, obwohl mein Prepaid-Guthaben noch nicht aufgebraucht ist.»
«Moment bitte…»

Damit´s mir nicht langweilig wird, gibt´s in der Zwischenzeit Musik.
Beatles, «let it be», Strophe 1: «When I find myself in times of trouble…» – Ich wundere mich: «Seit wann können Maschinen Gedanke lesen…?!?»

«Danke für Ihre Geduld. Wie ist Ihre Handynummer?»
«Hab ich vorher eingetippt…»
«Moment bitte…»

5 elektronische Gedulds-
aufforderungen und 1 Refrain später, let it be zum Zweiten: «And though the night is cloudy…» – «Ich werde einfach den Verdacht nicht los, dass die Leute vom Support mich im Regen stehen lassen…»

Weitere 3 Vertrösterli und 1 Refrain später, let it be zum Dritten:
«There will be an answer…» «Ja, ja genau, das hatte ich mir eigentlich erhofft!» Doch leider geht auf der Gegenseite gar nichts mehr. Ich beschliesse, dieses hilfreiche Support-Telefon zu beenden und lege auf.

Ich glaube, ich lass es sein mit dieser Firma: Let it be, zum Letzten.