Newsletter vom 31.05.2012

NEWSLETTER / 31.05.2012

Sehr geehrte Damen und Herren

Martin Bader hat schon programmiert, als viele von uns noch nicht einmal wussten, dass es Computer gibt. Wir erfahren Interessantes über ERP-Systeme und Geschichten aus alter Zeit von unserem Programmier-Urgestein. Michael Thoma nimmt sich in seiner Kolumne derweil des Begriffs «Eier legendes Woll-Milch-Schwein» an.

Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Lesen unseres neusten Newsletters.
Kurt Bleisch

Wenn die Standard-ERP-Lösung an ihre Grenzen stösst

Standard-Lösungen sollten alles können und darüber hinaus benutzerfreundlich sein. Das ist in sich schon ein Widerspruch: Die Anforderungen der einzelnen Anwender sind so verschieden, dass es schwierig ist, sie auf einen einheitlichen Nenner zu bringen. Will man hingegen mit einem «Eier legenden Woll-Milch-Schwein» möglichst viele Wünsche abdecken, so wird das Programm aufgeblasen und unübersichtlich.

Als Lösung bieten sich zwei kombinierbare Wege an: Modularisierung und Individualisierung. Die Struktur einer Software-Lösung baut hier auf einem Basismodul auf, bildet mit Zusatzmodulen die Firmenstruktur präziser ab und wird zuletzt mit individuellen Anpassungen den Bedürfnissen des Unternehmens bis ins Detail gerecht. Die Firma Addon Center GmbH mit Sitz in Uster bietet in Zusammenarbeit mit softline intra AG die ERP-Lösung AOC Enterprise an, die nach diesen Grundsätzen aufgebaut ist. Sie bedient sich modernster Technologien: .NET mit SQL-Datenbank.

Solide Basis und modulare Vielfalt
So verschieden wie Firmenstrukturen sein können, so anpassungsfähig muss auch eine Software sein, die erfolgreich eingesetzt werden soll. Im Basismodul von AOC Enterprise sind Informationszentrum, Adressverwaltung, Artikel- und Lagerverwaltung, Aufträge und Debitoren integriert. Damit können KMU schon einen Grossteil ihrer Bedürfnisse abdecken und haben ein Programm, das dank seiner Schlankheit übersichtlich bleibt.

Je nach Bedürfnis können auch weitere Bereiche abgedeckt werden. Falls Sie z.B. gezielte Marketing-Aktionen planen, dann leistet das Modul CRM gute Dienste. Die Beziehungen zu Ihren Kunden sind so von Beginn an sauber aufgezeichnet, Dokumente zentral abgelegt und Vorgänge für einzelne Kontakte jederzeit sichtbar. Schenken Sie der Kundenpflege genügend Aufmerksamkeit: Es ist einfacher und günstiger, einen bestehenden Kunden zu pflegen als einen neuen zu akquirieren. Schon deshalb ist in diesem Bereich ein professionelles Vorgehen notwendig und auf Dauer erfolgsversprechend. Weitere interessante Module in AOC Enterprise decken die Bereiche Bestellung, Kreditoren, Provisionen, Kassenplatz und Liefertour ab.

Branchenmodule für Handel, Wein & Getränke und Reinigungsbranche
Die Firma Addon Center programmiert seit 1998 Individuallösungen und ERP-Systeme. Nicht nur das allgemeine betriebswirtschaftliche Know-how ist hier wichtig, entscheidend ist auch, welche spezifischen Anforderungen Firmen an eine Software stellen. Deshalb sind wir häufig bei unseren Kunden, um den Puls der Branchen zu spüren und Wünsche direkt entgegenzunehmen. So sind spezialisierte Software-Lösungen für Handelsunternehmen, den Wein- und Getränkehandel und Reinigungsinstitute entstanden.

Sicherung der Investition in die Zukunft
Halten Sie als KMU die IT-Zukunft im Auge. Sie entscheiden sich heute aus den aktuellen Bedürfnissen heraus für das Produkt mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis. Diese Bedürfnisse sind jedoch nur eine Momentaufnahme. Ändern die Prozesse und Strukturen in Ihrer Firma, so muss die darin installierte Software dies auch tun. Das kann sie jedoch nur, wenn sie von Beginn an auf mögliche zukünftige Veränderungen ausgerichtet wurde. Die Strukturen von AOC Enterprise sind deshalb offen angelegt und erlauben ein Mitwachsen. Ihre heutige Investition ist so gut angelegt und bleibt nachhaltig.

Gerne erarbeiten wir jene Software-Lösung, die Ihren Betrieb am besten unterstützt.
Martin Bader, Geschäftsführer

Addon Center GmbH
Bahnstrasse 21
8610 Uster
044 942 55 50
www.addon.ch

Das Interview: Heute mit Martin Bader

Martin Bader hat seine ersten Programme auf Papier entwickelt und die IT-Entwicklung der letzten 30 Jahre hautnah miterlebt. Als Ausgleich trainiert er Fussball-Junioren.

M.T: Was war dein beruflicher Werdegang, bevor du zu uns nach Uster gekommen bist?

M.B: Ich machte eine Lehre als Maschinenmechaniker bei Sulzer, habe mich 1982 auf Cobol weitergebildet und dann auf CNC-Maschinen und Grosscomputern gearbeitet. Ab 1985 war ich 100% als Programmierer tätig.

M.T: 1985 ist schon lange her. Wie muss man sich die damalige Programmiertätigkeit vorstellen?

M.B: 1982 haben wir noch mit Lochkarten gearbeitet. Wir Programmierer schrieben damals unsere Programme auf Papier, und die Sekretärinnen tippten daraus Lochkarten. Falls wir dann Fehler entdeckten, mussten wir diese beheben und die Karte nochmals komplett neu schreiben lassen.

M.T: Das tönt ziemlich kompliziert. Hat das Programmieren damals trotzdem Spass gemacht?

M.B: Ja, es war einfach aufwändiger. Man musste alles genau überlegen, weil man seine Programmierung nicht wie heute sofort testen konnte. Nach 25 Jahren Entwicklung suchte ich dann eine Veränderung und nahm das Angebot, die Firma Addon GmbH hier in Uster als Geschäftsführer zu leiten, gerne an.

M.T: Nicht mehr zu programmieren bedeutet, dass du in Zukunft kaum mehr zur Programmierung zurückkehren kannst?

M.B: Das ist richtig, denn die ganzen Programmier-Umgebungen entwickeln sich ja ständig weiter. 2-3 Jahre Abstinenz bedeuten auch nach 25 Jahren Programmiertätigkeit, dass ein Wiedereinstieg schwierig wird.

M.T: Addon Center GmbH produziert und vertreibt die ERP-Lösung AOC Enterprise. Was ist an dieser Software besser als bei anderen?

M.B: Ich vergleiche unser Produkt grundsätzlich nicht mit andern. Ich streiche von Anfang an die Vorteile unseres Produktes heraus und erzähle von den Highlights.

Zu Beginn versuche ich herauszufinden, was die spezifischen Wünsche des Interessenten sind. Denn wenn ein Programm nicht das kann, was er braucht, dann kann es gratis sein, er wird es nicht wollen.

M.T: Wie konkret sind die Vorstellungen von Interessenten, die ein ERP-System anschaffen wollen?

M.B: In den meisten Fällen informieren sich diese Leute gut im Voraus. Falls sie ein bestehendes Produkt ablösen, dann muss die neue Lösung alles bieten, was das bisherige konnte und zusätzlich alles abdecken, was beim alten Programm fehlte.

M.T: Welches sind die Hauptaufgaben als Geschäftsführer der Addon Center GmbH?

M.B: Es geht darum, dafür zu sorgen, dass wir die Termine einhalten, die Arbeit so organisiert ist, dass keine Doppelspurigkeiten entstehen und wir drittens einer durchdachten Marketing-Strategie folgen.

Am anspruchsvollsten ist die Akquisition von Neukunden, was deshalb aber keine weniger schöne Arbeit ist. Denn wenn ich hier zum Ziel komme, ist das Erfolgsgefühl umso schöner.

M.T: Wie hoch ist dein Arbeitsanteil, um bestehende Kunden zu halten?

M.B: Im Moment nicht besonders hoch. Schön ist, wenn bestehende Kunden zur neuen Version wechseln, weil sie in den letzten 10-15 Jahren zufrieden waren und gut betreut wurden. Das gibt mir die Befriedigung, in der Vergangenheit doch vieles richtig gemacht zu haben.

M.T: Steve Jobs und Steve Wozniak waren Computer-Bastler der ersten Stunde. Gibt es diese Bastler heute noch? Bist du auch ein Bastler?

M.B: Basteln ist gleichzusetzen mit Ausprobieren. Ich selber informiere mich lieber zuerst, welche Konsequenzen meine Aktionen haben. Ich bin also nicht der typische Bastler.

Ich denke, den typischen Bastler gibt es heute nicht mehr. Bei den aktuellen Geräten sind die Möglichkeiten, daran rumzuschrauben geringer als früher. Die heutigen Jungen haben weniger Gelegenheit, an Hardware etwas zu verändern.

M.T: Fussball spielt in deinem Leben eine grosse Rolle. Spielst du noch aktiv?

M.B: Nein, ich habe vor 4 Jahren aufgehört, selber aktiv zu spielen. 1984 machte ich das C-Diplom als Trainier und arbeite seither mit Junioren im Alter von 8-12 Jahren.

M.T: Hat sich in den letzten Jahren spieltechnisch und -taktisch viel verändert?

M.B: Ja, die Spielform hat sich verändert. Fussball ist athletischer geworden, und zwar auf allen Stufen.
Man muss schneller reagieren, weil man nicht mehr so viel Zeit hat, den Ball anzunehmen und zu kontrollieren. Der Fussball ist dadurch aber auch interessanter geworden.

 

User-Tipp: Vergrössern, Verkleinern

 In Microsoft Office gibt es die Möglichkeit, die Anzeige eines Dokuments zu vergrössern oder verkleinern. In Word 2010 z.B. befindet sich am rechten unteren Rand ein Schieberegler, mit dem man auf 5 – 500% zoomen kann. Etwas schneller geht´s mit Maus und Tastatur: Drücken und halten Sie die Ctrl-Taste und drehen Sie am Rad der Maus. Dies funktioniert in Word, Excel, Powerpoint, Outlook und Internet Explorer.

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© softline intra AG, 8610 Uster, 2012

Kommentar

Was ein «Eier legendes Woll-Milch-Schwein» ist, das wissen wir: Es ist die menschliche Idealvorstellung eines Nutztiers. Vom Huhn hätten wir gerne das Ei, vom Schaf die Wolle, von der Kuh die Milch und vom Schwein das Fleisch. Nun, wie sähe umgekehrt wohl die tierische Idealvorstellung eines Nutzmenschen aus?

Für die Katze: Ein Dosen öffnender Streichel-Schmuse-Türöffner
Hund: Ball werfendes Hundeguetzli-Tätschel-Herrchen
Virus: nicht geimpfter Immun-Schwächling

Ergänzen wir die Gruppe mit Wünschen, die Leute an ihre Mitmenschen haben:

Ein Mann wünscht sich z.B: bildhübsche Multitasking-Familien-Managerin
Frau: verständnisvoll liebender Pädagogik-Haushaltshilfe-Bankomat
Schüler: alles wissende Wikipedia-Duden-Aufgabenhilfe
Kind: Sugus schenkender Zuhör-Tröst-Geschichtenerzähler
Schwiegertochter: niemals kindermiterziehende Antinörgel-Diplomatin

Das Ganze lässt sich natürlich auch auf andere Dinge erweitern:

T-Shirt: Nicht transpirierender-Waschbrettbauch-Adonis
Computertastatur: keim- und popelfreie Soft-Massage-Fingerchen
Wein: hoch sensibler Schwelg-Degustier-Gaumen
Babypopo: Wasserfälle saugendes Flausch-Wohlfühl-Papierhöschen

Erfinde weitere lustige Beispiele, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Michael Thoma