Newsletter vom 20.12.2018

NEWSLETTER / 20.12.2018

Sehr geehrte Damen und Herren

Wissen Sie, weshalb sich auf Weihnachtssujets so häufig ein Rentier befindet? Und welche Unordnung es auf einem Bauernhof anrichten kann? Erfahren Sie es im Artikel Rudolph, das Rentier und in der etwas anderen Rentier-Geschichte.

Rudolph, das Rentier

Rudolph, das wohl berühmteste Rentier, hat als Hauptfigur in zwei Filmen aus den Jahren 1965 und 1998 Einzug ins Weihnachtsgeschehen gefunden. In Rudolph mit der roten Nase 2 wird das Tier wegen seiner leuchtend roten Nase zuerst verspottet.
Dank der Leuchtkraft seiner Nase wird es dann aber zum Helden, weil es vor dem Schlitten des Weihnachtsmanns den Weg ausleuchtet und dafür sorgt, dass die Kinder ihre Geschenke trotz eines Schneesturms rechtzeitig erhalten.

Auf unserer diesjährigen Weihnachtskarte ist Rudolphs Blick stark fokussiert: auf seine rote Nase oder – je nach Sichtweise – auf die vor ihm hängende Weihnachtskugel. Dieses Sich-auf-ein-Ding-Konzentrieren ist gerade in der heutigen Zeit eine immer grössere Herausforderung. In immer kürzeren Intervallen prasseln Reize über Augen und Ohren auf uns ein und führen zu Reizüberflutung mit all ihren Folgen: Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche und Zappeligkeit. Insbesondere Kinder sind betroffen. Sie haben sich noch nicht wie Erwachsene darin trainiert, Eindrücke zu filtern. So ist ein Baby in seinem Kinderwagen vollständig damit ausgelastet, die an ihm vorbeiziehende Umwelt zu sehen, hören und riechen. Kuscheltiere und Glöckchen sind bereits eine Überforderung. Je kleiner die Kinder sind, umso weniger Dinge brauchen sie, um sich zu beschäftigen und die Umwelt zu erkunden.

Ebenso ungeeignet sind Tablets und Co: Als elektronische Grossmutter entlasten sie zwar die Eltern, überfluten die zarten Geschöpfe jedoch gleichzeitig multimedial. Stattdessen wären gemeinsames Kuscheln, das Erzählen einer schönen Geschichte oder Singen angesagt. Doch leider haben diese Dinge in unserer Gesellschaft mehr und mehr Seltenheitswert. Nein, Rudolph lässt sich von nichts ablenken und richtet den Blick auf die Kugel als wolle er der Zukunft einige Geheimnisse abringen.Aber die Zukunft lässt sich nicht so einfach in die Karten – oder Kugel – schauen. Die seit der Antike eingesetzten Glaskugeln dienen Hellsehern der Vorhersage von Ereignissen. Hilfesuchende erhoffen sich, Genaueres über ihre Zukunft zu erfahren.

Das Fixieren eines glänzenden Gegenstands ist ein Weg, sich selbst in Trance zu versetzen und so über non-verbale Signale des Gegenübers – ihm bevorzugt genehme – Antworten zu seinen Fragen zu finden. Der Wunsch des Menschen, etwas über seine Zukunft zu erfahren, ist so alt wie die Menschheit selbst. Nur zu gerne würden wir in einer Zeitreise erleben, wie unsere Welt in 10, 20 oder 30 Jahren aussieht.

Hinter der Neugier steht bei vielen auch die Hoffnung, dass sich die Lage auf unserem Planeten zum Besseren wendet. Gerade weil das Schauspiel auf der weltpolitischen Bühne zurzeit wenig Anlass zu Euphorie gibt, sind wir als Individuen dazu aufgerufen, Dinge im Kleinen zu bewegen. Die weisse Flagge als Pauschal-Reaktion auf anstehende Herausforderungen trägt nichts zur Lösung bei. Gefragt ist der persönliche Wille, die Zukunft im Kleinen mitzugestalten. Mit dieser Grundhaltung können aus der Summe von individuellem Handeln auch Veränderungen im Grossen erreicht werden. Es gilt, mit der Nase im Wind zukünftige Entwicklungen auszuleuchten und seine Entscheide dementsprechend zu fällen.

Mach es wie das Rentier:
Es richtet den Blick aufs Wesentliche,
sieht in der Kugel dank scharfem Auge Zukünftiges
und hat einen guten Riecher für alles Kommende.

Rudolph und das softline intra Team wünschen schöne Weihnachten und gute Aussichten aufs Jahr 2019.

Büros zu vermieten

Wir bieten ab sofort einen günstigen Büroraum im Zentrum von Uster an.

Infos gibt es hier: Bürovermietung.

Bei Interesse gibt Ihnen Herr Schwyter 044 952 50 60 gerne Auskunft.
044 952 50 60 oder daniel.schwyter@softline-intra.ch

Neue Telefonanlage: YEAlink T46G

Dieses Jahr haben wir auf eine neue Telefonanlage umgestellt. Wir arbeiten neu mit dem Produkt Smart Business Connect von Swisscom.
Im Zusammenhang mit dem Wechsel zu dieser IP-basierten Festnetztelefon-Anlage haben wir alle Arbeitsplätze mit Yealink-Apparaten T46G ausgerüstet. Die  Erfahrungen sind durchwegs positiv. Unsere bisherigen Apparate finden Sie hier zum Kauf: Gigaset DE410 IP PRO.

User-Tipp: Tastenkombinationen in Word

Wenn man beim Tippen eines Textes häufig das gleiche Sonderzeichen braucht, ist es sinnvoll, dieses als Tastenkombination zu definieren. So spart man bei der Eingabe erheblich Zeit. Wir zeigen das Vorgehen anhand der öffnenden, doppelten, spitzen Klammer « (Guillemets).
  • Klicken Sie auf den Button Zuordnen.
  • Klicken Sie im Menü Einfügen auf Symbol.
  • Wählen Sie im Popup weitere Symbole.
  • Selektieren Sie das Symbol «
  • Klicken Sie auf den Button Tastenkombination.
  • Setzen Sie den Cursor ins Feld Neue Tastenkombination.
  • Drücken Sie auf Ihrer Tastatur die gewünschte Tastenkombination.

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Die etwas andere Rentier-Geschichte

Das Ja an der Generalversammlung der Vereinigung selbstverwaltender Nutztiere war eindeutig: Selbst die eher konservative Esel-Fraktion stimmte der Aufnahme von Ruedi, dem Rentier, zu. In der einjährigen Probezeit musste er sich von der besten Seite zeigen, womit er sofort begann.

Als erstes musste er dem Ochsen beim Ackern helfen, was ihm leidlich bescheiden gelang. Mit seinen dünnen Beinchen schaffte er es, den Pflug nur langsam durch das Feld zu ziehen. Der Ochse war ihm ständig zehn Nasenlängen voraus. Von Gelenkschmerzen geplagt legte er sich nach der Arbeit hin und begann, leise vor sich hin zu röhren. Sichtlich angetan gesellten sich verschiedene Jungtiere zu Ruedi und lauschten seinem Gesang. Immer mehr kamen, bis fast die ganze Jungschar um ihn versammelt war.

Am nächsten Morgen stand er mit Muskelkater auf. Aus Kummer, er könnte nicht genügen, schaute er etwas zu tief in die Tränke und wurde am Nachmittag prompt wegen zu schnellen Trabens und Angetrunkenheit am Schlitten erwischt. Für alkoholisierte Ruedis mit roten Nasen gibt es eine gut schweizerische Lösung: Nez rouge. Die freiwilligen Helfer brachten ihn zurück auf den Hof, wo er seinen Rausch ausschlief. Dass einige Lämmer sich zu ihm kuschelten, bemerkte er schon gar nicht mehr.

Am nächsten Tag sah er nicht über die Nasespitze hinaus und fühlte sich total belämmert. Trotzdem machte sich auf zur Arbeit. Auf dem Hof stand die Reinigung der Siloanlage auf dem Programm. Mit brummendem Schädel wurde er vom Oberschwein ins Metier eingeweiht. Sogleich begann er mit Rubbeln und Bürsten. Dummerweise legte er dabei einen Hebel um, worauf sich unvermittelt 50 Tonnen Reis auf den Boden ergossen. So stand er nun da – auf einem Hof mit totaler Reisüberflutung.

So wirklich nützlich machen konnte er sich auf dem Hof nicht. Wiederum versank er in Trübsal und begann leise zu summen, was die Jungtiere mit Freude wahrnahmen.

Im Protokoll der GV ein Jahr später wurde dann festgehalten: Das Rentier rentiert nicht. Dennoch wurde Ruedi in die Vereinigung aufgenommen – als Kindergärtner für die Jungtiere, was er strahlend annahm und die Jungschar von der Zuhörertribüne herab frenetisch beklatschte.

Seit damals werden die Jungtiere smart mit Geschichten seiner Reis-en überflutet.

Michael Thoma